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„Die Finsternis vergeht und das wahre Licht scheint schon.“
(1. Joh. 2,8).
Dieser Vers hat mich vor kurzem zu folgenden Zeilen inspiriert, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte:
  
Licht-Gedicht
von Tim Dornblüth


Der Sommer, er ist längst vorbei
Winter ist dort, wo ich wohn’
Und matschig-grauer Einheitsbrei
Doch das wahre Licht leuchtet uns schon!

Die Ruhe kehrt nun wieder ein
Nachts hört man draußen kaum einen Ton
Und wenn die Zweifel in uns schrei’n:
Das gute Licht leuchtet uns schon!

Die Pandemie misst ihre Kräfte
mit der ständigen Impfkommission
Und Bangen um Schulen und unsre Geschäfte
Doch das Hoffnungs-Licht leuchtet uns schon!

Weihnachten kommt, wie jedes Jahr
Und oft, da bin ich gehetzt
Dass die Zeit besinnlich ist, ist ja einfach nicht wahr!
Doch das Licht des Advents scheint uns schon jetzt!

Aus manchem Schlamassel komm’n wir so schnell nicht raus
Da hilft nur noch wach sein und beten
Und dann mach halt das Beste draus!
Das neue Licht, es bleibt nicht aus
Es tut sich nur manchmal — verspäten…

Und leuchtet dir doch den Weg durch die Nacht
Wenn du weißt, wie es aussehen kann
Nur wer weiß, wo er hinwill, weiß, was er macht
Doch jeder kommt irgendwann an!

Wer Phantasie hat, der kennt auch sein Licht
Folg deiner Intuition!
Und leuchtet dein Licht dir auch grade nicht:
Irgendwann scheint es dir schon!

Und ich bin getrost, denn mir ist bekannt:
Weiter geht’s immer, der Thron
gehört dem, der die Welt einst überwand
Und das wahre Licht leuchtet uns schon!

Ich wünsche Ihnen einen gesegneten zweiten Advent und eine gute Woche!

Ihr Vikar Tim Dornblüth.
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