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Foto: B. Simon

Bei einem Spaziergang entdeckte ich diese zarte Scilla oder auch Blaustern genannt. Ganz allein kämpft sie gegen diese übermächtig erscheinende Baumwurzel und blüht aus voller Kraft, als wolle sie damit der Baumwurzel sagen: „Hallo, ich schaffe es! Obwohl du so groß und kräftig bist und mir Angst machst, habe ich den Mut zu blühen und das will ich allen zeigen!“ Vielleicht haben wir zurzeit auch Angst vor etwas „übermächtig erscheinendem“, vor etwas, das wir nicht kennen, das wir noch nie so erlebt haben, vor etwas, das uns bedroht und uns einzwängt, wie diese Baumwurzel und die kleine Scilla. Dann wünsche ich uns, dass wir mit Gottes Hilfe die Kraft und den Mut finden und wie diese Scilla Zuversicht und Hoffnung ausstrahlen! Alles hat seine Zeit …, lassen Sie uns fest daran glauben. Bleiben Sie behütet! Herzliche Grüße im Namen des Gemeindekirchenrates

Britta Simon

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Was geschah eigentlich am Palmsonntag? Als Jesus und seine Jüngern in die Nähe von Jerusalem kamen, nach Betfage und Betanien an den Ölberg, sandte Jesus zwei seiner Jünger und sprach zu ihnen: Geht hin in das Dorf, das vor euch liegt. Und sobald ihr hineinkommt, werdet ihr ein Füllen finden, bindet es los und führt es her! Und sie führten das Füllen zu Jesus und legten ihre Kleider darauf, und er setzte sich darauf. Und viele breiteten ihre Kleider auf den Weg, andere aber grüne Zweige, die sie auf den Feldern abgehauen hatten. Und die vorangingen und die nachfolgten, schrien: Hosianna! Gelobt sei, der da kommt in dem Namen des Herrn!

Markusevangelium, 11. Kapitel

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Alte Worte neu gelesen: Gott, hilf mir! Denn das Wasser geht mir bis an die Kehle. Ich aber bete, Herr, zu dir zur Zeit der Gnade! Gott, deine Hilfe schütze mich! Amen

Aus Psalm 69

Fürchte dich nicht, du Tochter Zion! Siehe, dein König kommt und reitet auf einem Eselsfüllen.

Sacharja 9,9

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Was hilft jetzt? Die Menschen riefen damals „Hosianna!“ Ursprünglich bedeutet dieser Ruf: „Hilf doch!“ Insofern passt das „Hosianna“ vom Palmsonntag sehr gut in unsere Zeit. Unser Lebensrhythmus ist in diesen Wochen von erzwungenen Einschränkungen und schlechten Nachrichten bestimmt. Hilf doch! In vielen Teilen der Welt herrscht Ungewissheit und Not. Hilf doch! Jesus wählte das Zeichen eines sanften und behutsamen Weges. Oft wird Behutsamkeit als Schwäche ausgelegt. Dabei hat die Behutsamkeit einen großen Vorteil: Es entsteht Zeit, in der der einzelne Mensch wahrgenommen werden kann! Möge uns das auch jetzt gelingen!

Peter Gümbel

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An Gottes Adresse: Gott, sei mit deinem Segen bei uns! Die Welt ist in Sorge! Hilf uns, dass wir aufeinander achtgeben und die Schwachen besonders schützen! Wir denken an die Menschen, die im Krankenhaus liegen. Wir denken an alle, die mit ihren Sorgen allein zu Hause sind. Wir denken an die Frauen und Männer, die ihre letzte Kraft geben, um für andere da zu sein. Wir denken an die vielen Menschen, die aufgrund ihrer Armut nicht zum Arzt gehen können!

Sei bei uns allen, denn du bist unser aller Vater im Himmel. Geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen

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Irischer Segen: Bis wir uns mal wiedersehen, hoffe ich, dass Gott dich nicht verlässt! Er halte dich in seinen Händen, doch drücke seine Faust dich nie zu fest. 

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Kollekte ohne Kollektenkörbchen: Wie kann man in diesen Zeiten zur Unterstützung der kirchlichen Arbeit eine Kollekte geben? Sie können natürlich Kollekte überweisen! Oder Sie erhöhen einfach den Gemeindebeitrag, um den wir im Mai bitten werden, um den Betrag Ihrer Kollekte für diese Sonntage. In jedem Fall: Vielen herzlichen Dank dafür im Voraus! 

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Treffen mit Partnergemeinde verschoben: Aufgrund der aktuellen Verordnungen und mit dem Wissen, dass es nicht möglich sein wird, alle ausgefallenden Termine zeitnah nachzuholen, haben wir uns entschlossen, unser Partnerschaftstreffen am 25.04. in Ilsenburg auf den 24. April 2021 zu verschieben. Das angedachte Programm wird dann im nächsten Jahr stattfinden. Wir hoffen auf Ihr Verständnis und freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen mit unseren Freunden aus Eschwege im nächsten Jahr!

 

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Zur Besinnung und zum stillen Gebet ist die Kirche "Unser Lieben Frauen" in Burg samstags und sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Pfr. Gümbel steht für Gespräche zur Verfügung, gern anmelden unter Tel. (03921) 944430.